Der Schnägäg­

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Allgemeines ­

Der Schnägäg ist unsere "Hauptmaske" und stellt eine Gans dar.

Ehemaliger Zunftmeister Karl Amann hat den Schnägäg am Schmotzigen Donnerstag 2000 genau beschrieben, als er dem Südwestrundfunk auf dem Rathausplatz ein ­Interview gab.

Häsbeschreibung

Das Häs besteht aus einer Jacke, die hinten länger ist und einer wadenlangen Hose, die beide mit weißen Filzblätzle besetzt sind.
Desweiteren gehören zum Häs noch orangefarbene Kniestrümpfe und orange Schuhe oder weiße Schuhe mit orangen Gamaschen sowie weiße Handschuhe.

Die Maske ist eine aus Holz gefertigte Halbmaske, die einen Gänsekopf darstellt (weiß mit orangem Schnabel)

Geschichtliches

­In unserer Gemeinde gab es bis Ende des Zweiten Weltkrieges abertausende Gänse, wie wohl in keinem Ort der Grafschaft Zollern.
Dass die Gänse im Dorfleben immer eine große Rolle gespielt haben, zeigt sich darin, dass die Gänse in Gauselfingen besondere Rechte hatten: Sie durften von heimkehrenden Garbenwagen Ähren zupfen.

Der Name "Schnägäg" wurde uns von den Nachbargemeinden angehängt und führt auf das Geschrei der Gänse zurück.
Zur Tradition der Gänsehaltung und zum Begriff "Schnägäg"  hat unser Ortsvorsteher Debis im selben Radiointerview einiges ­erzählt.
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